Renkenzupfen Teil 4
DIESES MAL DETAILS ZU FANGTECHNIK und MONTAGE
In diesem Beitrag möchte ich euch ich euch drei beliebte Fangtechniken auf Renken vorstellen.
Wer weitere Fangtechniken kennt, soll sie mir unbedingt mitteilen, damit ich diesen Bericht vervollständigen kann.
RENKEN ZUPFEN – RENKEN HEBEN
Das langsame Heben der Hegene und der Nymphen imitiert das Steigen der Nymphen. Die Nymphen zucken mit ihren Körpern und machen manchmal einen Zwischenstopp auf ihrem Weg an die Wasseroberfläche.
Das langsame Senken, verbunden mit einem Stopp und dem zittern der Rutenspitze imitiert hingegen die auf dem Gewässergrund lebenden Larven. Um sich neue Nahrung zu suchen, steigen sie mehrere Meter vom Grund auf und lassen sich von der Strömung treiben.
Weiters imitieren unsere künstlichen Nymphen den Beginn eines Insektenschlupfs.
Das Senken der Hegene verursacht auf dem Gewässergrund feine Wolken, die die Renken zu einem Anbiss zu verleiten.
Die Vorteile bei dieser Technik liegen unter anderem auch beim Wegfallen der lästigen Überprüfung der Einstelltiefe mittels Stopper.
RENKENFISCHEN MIT DEM SCHWIMMER
Hier wird mit einem großen Schwimmer (Renkenbombe) mit ca.20-40 Gramm Tragkraft gefischt. Es ist wichtig, dass das Blei am Boden aufliegt und der Schwimmer noch steht (schräg). Stopper genau einstellen!
Durch das genaue Einstellen der Tiefe werden dann die Oberflächenbewegungen des Schwimmers auf die Hegene übertragen, die dann die Nymphen zum Hüpfen bringen.
Den Biss erkennt man durch das Umfallen des Schwimmers. Ein Anschlag ist hier nicht unbedingt erforderlich da sich der Fisch gegen das Blei selbst hakt. Beim Biss einer Forelle oder eines Saiblings taucht der Schwimmer vehement ab, während er beim Biss einer Renke umfällt.
Wenn auf Saibling / Forellen mit der Hegene gefischt wird kann man natürlich auch die gewünschte Tiefe einstellen in der man die Fische vermutet. Auf jeden Fall sollte man auch hier einen typischen Renkenschwimmer und ein ca. 20-40 Gramm Blei verwenden.

RENKENFISCHEN MIT DEM ÜBERBLEITEN KORKSCHWIMMER
Bei dieser Technik wird mit einem kleinen Korkschwimmer (ca.10 Gramm Tragkraft) gefischt und die Tiefe nur auf ca. 2 – 3 m eingestellt, da der Schwimmer nur die Hegene senkrecht halten soll. Als Blei verwendet man ebenfalls ein 20-40 Gramm schweres Blei.
Die Vorteile bei dieser Montage liegen bei dem Wegfallen der Einstelltiefe, dass sich bei Tiefen um 25 Meter und ungleichmässiger Boden struktur sehr aufwendig darstellen kann.
Bei starkem Wind ist diese Montage ebenfalls zu empfehlen (kein wegdriften der Montage durch Wellen).
Die Bisse erkennt man durch das Ausschlagen der Rutenspitze. (auch hier ist eigentlich kein Anhieb erforderlich) Man muss aber darauf achten, dass die Schnur immer gespannt ist, da man sonst eventuell die Bisse übersehen könnte.



